RAUMED Home ICP

Innovatives Hirndruckmonitoring für Neurochirurgie und Neurologie

RAUMED Home ICP ist das innovative Gerät, um den Hirndruck in häuslicher Langzeitanwendung zu überwachen. Mit Hilfe eines vollständig implantierten Telemetriekatheters misst RAUMED Home ICP den Druck im Schädelinneren, den sogenannten intrakraniellen Druck („intracranial pressure“, kurz ICP). Seine kompakte, handliche Ausführung macht das Gerät ideal für das außerstationäre Neuromonitoring.

Indikationen

RAUMED Home ICP wurde für die Langzeit-ICP-Messung entwickelt. Das innovative Gerät dient der unterstützenden diagnostischen sowie postoperativen Behandlung von unter anderem folgenden Krankheitsbildern:

 

  • Angeborener oder in Folge von Unfällen/Krankheiten erworbener Hydrocephalus
  • Normaldruck- bzw. Altershydrocephalus
  • Pseudotumor cerebri 
  • Individuelle Shunt-Einstellungen
  • Schlitz-Ventrikel-Syndrom
  • Endoskopische Drittventrikulostomie 
  • Ungewisse Kopfschmerzen
  • Schwere Kopfverletzungen 

Ob Neurochirurg, Neurologe oder Patient – hier erfahren Sie mehr über die Vorteile von RAUMED Home ICP.

Für Mediziner

  • Erfasst den ICP bei Alltagsaktivitäten des Patienten sowie bei Kopfschmerzen und Übelkeit

  • Realistische, im mobilen Zustand und über längeren Zeitraum gemessene Druckwerte für eine umfassende Diagnosegrundlage

  • Unter Alltagsbedingungen gewonnene Messdaten können wichtige Erkenntnisse für die weitere Behandlung liefern

     

  • Präzise Hirndruckwerte dank direkter transdermaler Messung im Parenchym des Gehirns
  • Kurze, etwa 20-minütige Operationsdauer zur Implantation des Telemetriekatheters

  • Weniger Klinikmessungen, insbesondere während symptomfreier Phasen

  • Patient stellt durch Selbstmessung erhobene Werte direkt zur Verfügung

  • Seltener Störungen im Klinikablauf durch ambulante Besprechung der Messdaten

     

Für Patienten

  • Nach Implantation des Telemetriekatheters in der Regel kein Intensivstation-Aufenthalt notwendig

  • Schnelle Entlassung nach Hause

  • Weniger Klinikmessungen

  • Freie Bewegung in häuslicher Umgebung während der ICP-Messung

  • Ausübung unterschiedlichster Aktivitäten möglich

  • Reduziertes Infektionsrisiko dank vollständiger Implantation des Telemetriekatheters

  • Häusliche Langzeitmessung bedingt weniger CT-Scans, MRTs und korrespondierende Medikation

  • Kleines, handliches und intuitiv zu bedienendes Gerät

  • Unkomplizierte Messung durch die Kopfhaut mittels Reader-Antenne

Für Kliniken

  • Kürzere Liegedauer der Patienten im Krankenhaus

  • Seltenere Klinikaufenthalte über Nacht

  • Sinkender Aufwand dank weniger CT- und/oder MRT-Scans

     

Häufig gestellte Fragen

Bei dieser Erkrankung sind die mit Hirnwasser (Liquor) gefüllten Flüssigkeitsräume stark vergrößert, wodurch sich der Hirndruck erhöht. Häufige Symptome sind Kopf- und Nackenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, feinmotorischen Störungen und Gangunsicherheiten sowie weitere mehr. Bei Menschen mit angeborenem Hydrocephalus kann die Krankheit an einem vergrößerten Schädel ersichtlich sein, weshalb in diesem Fall landläufig auch von „Wasserkopf“ gesprochen wird. Hydrocephalus kann aber auch als Folge von Unfällen, z.B. mit erlittenem Schädel-Hirn-Trauma, entstehen. 

Altershydrocephalus bzw. Normaldruckhydrocephalus kann mit fortschreitendem Alter erworben werden. Hier weisen die meist mehrfach-kränklichen Patienten demenzähnliche Symptome auf, die von Gangstörungen und Inkontinenz begleitet sein können. Von erworbenem Hydrocephalus spricht man auch, wenn die Erkrankung beispielsweise in Folge von intrakraniellen Entzündungen oder Blutungen auftritt.

Patienten mit Altershydrocephalus bzw. Normaldruckhydrocephalus haben häufig nur nachts erhöhte ICP-Werte, die bislang selten festgestellt werden können. Da der Hirndruck normal erscheint („Normaldruckhydrocephalus“), die Patienten aber demenzähnliche Symptome aufweisen, wird in vielen Fällen Demenz als Krankheitsbild diagnostiziert.

Falls notwendig, legt der Neurochirurg einen sogenannten Hirnwasser-Shunt im Schädelinneren an. Durch diesen dauerhaften künstlichen Abfluss wird das Hirnwasser aus den erweiterten Hirnkammern in eine andere Körperhöhle, wie z.B. den Bauchraum abgeleitet. Zusätzlich helfen Hirndruckmessungen dabei, den intrakraniellen Druck des Patienten zu überwachen.

Ja, denn Shunt-Systeme dienen lediglich dazu, die Funktion des Shunts zu überwachen. Sie eignen sich somit nicht zur direkten ICP-Messung. Im Gegensatz dazu misst der implantierte Telemetriekatheter NEUROVENT-P-tel von RAUMEDIC den direkten Druck im Hirngewebe über eine Dauer von bis zu 3 Monaten.

Neben der Betreuung durch den behandelnden Arzt können auch Selbsthilfegruppen Unterstützung leisten. In Deutschland ist z.B. Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus e.V. (ASBH) als langjährige Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Hydrocephalus, ihre Angehörigen und Freunde da.

RAUMED Home ICP wird auf ärztliche Entscheidung der neurochirurgischen Einrichtung verordnet. Klinische Einrichtungen können sich direkt an RAUMEDIC wenden. Nutzen Sie dafür einfach das Kontaktformular auf dieser Seite.

Die Dauer und Häufigkeit der Messung bestimmt der behandelnde Arzt. Je häufiger gemessen wird, desto aussagekräftiger sind die Daten und desto besser kann in der Regel der Therapieerfolg bewertet werden.

Der Telemetriekatheter NEUROVENT-P-tel darf für maximal 3 Monate im Schädel verbleiben.

Die ringförmige Reader-Antenne ist auf der Schädeldecke direkt über dem implantierten Telemetriekatheter anzubringen, um ein Auslesen der Daten zu ermöglichen. Die Befestigung mit Hilfe einer gut sitzenden Kopfbedeckung oder einem Haarband hat sich hierfür bewährt.

Mit Hilfe eines Software-Programms, dem sogenannten Setup-Tool, kann der Arzt den RAUMED Home ICP programmieren, die gemessenen Daten auslesen und in einer CSV-Datei abspeichern. Zur Visualisierung der Messwerte steht die Software „RAUMED DataView“ zur Verfügung.

Wir sind für Sie da.

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